GALERIE HELGA BROLL
 
 
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Videopark Broll
VIDEO: Ruf nach Videoclips und Onlinepräsentationen der Programme

Traum und Zukunft

Zusammen mit Chris Regn/Galerie Helga Broll und dem Kunstraum lodypop hat videopark nach kurzen Videos zum Thema Traum und Zukunft gefragt.
Wir haben 23 Videos im kult.kino club um fünf vor zwölf als Programm gezeigt.

 

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Die Videos zum Thema «Traum und Zukkunft»

Film 21 Katrin Bahrs - Die drei Seiten der Medaille, Hamburg, 2008, 3'16'', O-material (Super8, Mobiltelefonfilme, Computerprogramm, etc):Computeranimation  (After Effects)
 
Fotomaterial schiebt sich, an der Mittelachse gespiegelt, vertikal durch das Bild. Durch gleichzeitige Drehung verändern sich die Formen und Farben, die solchermaßen wechselnden Aggregatzustände öffnen den Raum für Suggestion, Illusion und Assoziation.

Film 1 Sebastian Blank - ABK (Aktion Befreite Kunst), Köln 2008, 2' 43'', O-material: MiniDV

Nicht alle sind jedoch mit Sebastian Blanks Utopie und vor allem nicht mit den ökonomischen Auswirkungen für die Kunst einverstanden. Die radikale ABK entführt deshalb den Geschäftsführer P.T. More (sprich: “petit more”), der »Artmart« zu einem Global Player gemacht hat. Ihre Forderungen stellt die ABK in einem Entführungsvideo, welches auf dem Kultur-Wirtschafts-Nachrichtensender ATV ausgestrahlt wird. Ähnlichkeiten mit Charles Saatchi und mit der nicht immer leichten RAF-Polemik sind rein zufällig.

Film 13 Sebastian Blank - Kunst und Gesellschaft im Dialog I , Köln 2008 2' 43''

Bei »Kunst und Gesellschaft im Dialog I« handelt es sich um eine Machinima-Produktion, also um ein Video, das innerhalb eines Computerspiels gedreht wurde. Sebastian Blank stört in dieser Arbeit den regulären Spielablauf, indem er (Kunst-) Objekte in der Spielwelt platziert und zuschaut, wie diese darauf reagiert. Von künstlicher Intelligenz kann dabei allerdings keine Rede sein und das Szenario, was ausschließlich durch den Computer gesteuert wird, endet schnell im Sinnlosen – und wirft so Fragen über unsere
Beziehung zur Kunst auf.

Film 3 Nicole Boillat - Nr. 00308 - Basel 2008, 3'49'', O-material: MiniDV

Im Traum beim Aufwachen fliegen können, Zum Schluss steht da jemand um einen aufzufangen doch dann wacht man auf.

Film 24 Christine Camenisch - Rakete, Paris, 2007 ,Video, DVD, 33'', O-material, HDV Filml

Raketenstart;  Der glitzerned Eiffelturm hebt ab,  und fliegt,   wie eine Rakete, senkrecht in den Nachthimmel....Adieu Paris!

Film 16 Copa&Sordes - Ein Haus für Europa, Basel 2005, 2'10'', O-material, aDV

Cupido baut ein Haus für Europa und hat seinen Spass dabei

Film 11 Manuela Johanna Covini - Stranger, Basel, 2008, 3'35''

die Alltagsszenen vermischen sich hier mit den Bildern die hie reine innere Suche und Wünsche thematisieren. Eine konkrete Auflösung, eine Geschichte gibt es nicht. das video soll eine sequenz in einem leben, in einer rolle darstellen.

Film 2 Brigitte Friedlos - Badesee offen [downstairs] Zürich 2008, 2’51”', O-material: MiniDV

In einem Kellerraum steht eine Badewanne mit ihren Füssen im Wasser. Der Hahn über der Badewanne ist aufgedreht. Wasser rauscht durch sie. Diese Einstellung bleibt immer gleich. Nur das Wasser bewegt sich: durch Wasserleitung und Hahn in freiem Fall in die Badewanne (verschwindet dort für kurze Zeit), tritt unten an der Wanne wieder aus und erreicht in freiem Fall den Boden. Das Wasser flutet am Boden, aber eigenartig. Nach einiger Zeit zieht sich das Wasser langsam und in Zungen zurück und verschwindet unter der Badewanne im Abflussloch des Bodens. Der Boden bleibt trocken zurück.

Film 10 Co Gründler  - Lullaby, CH, 2007, 1`55", O-material: Super8, Mobiltelefonfilme, Computerprogramm, etc):
MiniDV

 Wie verändert sich eine idyllische Atmosphäre, wenn es dunkel wird? Welchen Einfluss hat das Licht / die Dunkelheit auf unsere Wahrnehmung? Die Nacht ist die Zeit des Unbewussten und der Romantik, der Träume und Alträume.
 „I like the idea that everything has a surface which hides much more underneath....I go down in the darkness and see what`s there.“ (David Lynch, Monthly Film Bulletin, April 1987)

Film 4 Nesa Gschwend - fallen Ch Niederlenz,2008 1', O-material: DV cam

Die Fäden werden durchgeschnitten und die Kugel  fallen und rollen

Film 5 Christiane Hummel - Drachentanz, Lettland, 2008, 1'14'', Farbe, Stereo, PAL 4:3, O-material, VideoDV, Musik Kassette (foundfootage)

Drache tanzt am Himmel der lettischen Küste.

Film 3 Hurter-Urech (Regula Hurter, Uri Urech) - Zahnfloyd, CH 2006, 3'20'', O-material: Digitalfotos (Bild), Computerprogramm (Text), DVcam (Ton)

Ein Zahn verlässt den Mund seines Besitzers. Nach einigem Hin und Her – vielleicht will der Zahn in den lachenden Mund der Geliebten? - findet er sich in einer blauen Blume.
Das Publikum wird auf diese Geschichte vorbereitet, indem der Zahnbesitzer und seine Geliebte einige Gedichte über Zahnweisheiten rezitieren.

Film 14 Marlen Jacob - rote stiefel #5 - sadie, failure & femininity, Hamburg, O- material, Ausgangsmaterial (Super8, Mobiltelefonfilme, Computerprogramm, etc):
Mobiltelefon SE W850i, geschnitten mit iMovie

Ein Clip über die positive (Re)Konstruktion von Feminitität. Inspiriert von Sadie Benning und dem Institut für produktives Scheitern. "sadie, failure & femininity" ist Teil der Clipreihe "rote stiefel". http://rotestiefel.bootred.de

Film 18 An Kaler - Do Androgyns dream of electric sheep,, Berlin, 2006, 3’45’’
Konzept/Realisation/Schnitt: An Kaler, Tanz: Gregory Holt, Kostüm: Lejla Hodciz

Do androgyns dream of electric sheep? ist ein video-choreographiertes Solo aus aufgezeichnetem, improvisierten Bewegungsmaterial. Durch das Vor- und Rückwärtsabspielen und Loopen kurzer Bewegungssequenzen, sowie den Einsatz von still images bezieht sich die Verarbeitung des Materials bewußt auf Video als Medium, und weicht von einer composition/Choreographie in Echtzeit ab.
 Ein inhaltlicher wie formaler Bezugspunkt ist der Film Det perfekte menneske von Jørgen Leth aus 1967, in dem eine Frauenfigur/rolle und eine Männerfigur/rolle (beide bewegen sich jedoch innerhalb geschlechtsrepräsentativer Stereotype) in einem white cube, begleitet von der Stimme eines auktorialen Erzählers aus dem Off, den Bewegungen und Handlungen des 'perfekten Menschen' nachgehen.

Film 7 Georgette Maag - Gloria, Zürich, 1'59', O-material: Mini DV

Strassenszene nachts aus der Vogelperspektive. Leere Strasse aber ein Gehupe. Ins Bild kommen einige Gestalten (Fussballfans) mit Fahnen. Eine Petarde wird gezündet (in dem Moment verstummt der Ton) und wild geschwenkt, alles in rotes Licht getaucht mit gespenstisch tanzenden  Schatten. Ein Polizist versucht vergeblich einzugreifen. Mit dem Erlöschen des Lichts endet das Video.

Film 12 Urslé von Mathilde - In der Vorstadt, Bern 2008, 56'', O-material,: div

 in der vorstadt träumen sie von der ultimativer bräune 
die disziplin der füssgängerinnen ist gestört
störungen beleben die zukunft-
 

Film 21 Manuel Scheiwiller - main street, Buenos Aires 2008 

Film 23 Manuel Scheiwiller - falling bye, Buenos Aires 2008

Film 15 Fender Schrade & Wibke Straube - My Dreams Make Me Wander, O-material: MiniDV PAL 4:3
 
In dieser Episode von My Dreams Make Me Wander wurden drei nächtliche Träume für das Tagesbewusstsein realisiert. Wie die Muskulatur den Körper bewegt, bewegen die Vorstellungskraft und Träume die Seele.. Mit unterschiedlicher Geschwindigkeit überwinden die Körper in den BildernWiderstände, Hindernisse, sammeln Erfahrung, verändern sich. Das beständige Aushandeln der Körper von Bewegung, Beweglichkeit, Schnelligkeit und Langsamkeiten stellt eine Körperpraxis der Alltäglichkeit dar, in der es immer auch um ein Aushandeln der eigenen Identifikation und Disidentifikation in und mit dem Raum selbst geht. Zugleich ist es ein beständiges Aushandeln des Gegenübers, des Untergrunds, des
Widerstands und der Flexibilität dieser Umgebung, in dessen Interaktion die gezeigten Körper diese Hindernisse überwinden. In den verschiedenen Schichtungen von Licht,
Geschwindigkeit, Körper, Identifikation und Widerstand wird alltägliche Erfahrung gebündelt und visualisierbar. Körper wie auch die Landschaften sind Räume, die sich verändern, in vielschichtiger Form bewegen und Bewegung herausfordern.

Film 16 Celine Schroeder - strike a pose, O-material: Digitalfotos

Das Video versteht sich als Parodie auf unsere Anbetung des schönen Scheins. Sowie die stets anwachsende Zahl von Konsumgütern, die sich kaum noch von ihren Produkteigenschaften sondern in erster Linie über das Design voneinander unterscheiden, so definiert sich der moderne Mensch über sein Äußeres. Innere Werte zählen hier wie dort immer weniger – wozu auch, da doch Dinge wie Menschen immer schneller ausgetauscht werden. Die Massenmedien beschleunigen diesen Prozeß in Ihrem Heißhunger nach immer neuen Geschichten & Gesichtern mit denen sie ihre absurden Sendezeiten auf hunderten Känälen füllen können. Der Wunsch Andy Warhols, wonach jeder Mensch für 15 Minuten berühmt wird, steht kurz vor der Erfüllung.
 Die Frau im Video steht für diese sich stets wandelden Eintagsfliegen in den inflationären Superstar-Shows in denen wir der Alltags-Realität für kurze Zeit entfliehen können. Der Betrachter erfährt rein gar nichts über diese Frau, nur eine Oberfläche wird ihm dargeboten. Eine Oberfläche mit den üblichen leeren Versprechungen von “ewiger Jugend” und “im Mittelpunkt stehen”. Wir wissen, das sie diese Versprechen nicht halten kann, aber das macht nichts – morgen haben wir sie eh wieder vergessen und lassen uns von einer neuen Hochglanz-Oberfläche verführen.

Film 20 Richard O'Sullivan  - Transit, , UK, 2008, 2', O-material : Miniature CCTV camera feeding into mini-dv.
SILENT, CCTV wireless camera to camcorder, NTSC/PAL

In this very short, simple piece, a spotlight is moved over a jar of American coins. The glare of the light blossoms and fades over the curves of quarters and pennies, shot using a tiny CCTV wireless camera. There’s something paradoxical about the treatment of the money in this video.  The piece is clearly fetishistic as it fixes on the shiny surfaces of the coins in the light; the tiny camera makes the coins seem larger than normal. But the dirty degraded images, the burnt-out glare and the dark recesses of the pile all imply something unpleasant.  The grand American symbols on the coins are belied by the dank, grubby visual treatment of these now-worthless pennies.
 Meanwhile, the passage of the light on the coins seems to suggest something far removed from money, something almost celestial. A ‘transit’ is the apparent passage of one astral body in front of another in the night sky, perhaps suggested by the motion of the light here.The piece becomes, then, some sort of statement on money, the stuff we can’t stop thinking about; or, more specifically, American money, with its pervasive global influence. 

Film 19 Gika Witt - paradies & das, Berlin,k 2003, 1:30 min, O-material: Mediamix, Montage in AFX

assoziative Geschichte über einen Apfel

Film 9 Brigitta Würsch - Green 1, Luzern 2008, 3'08'', O-material: DV Cam, After Effects

Ein Schwergewicht meiner künstlerischen Arbeit ist das erforschen von Räumen (unter anderem auch architektonische und urbane Räume). Sie manifestieren sich in Interventionen an Architekturobjekten, mittels Installationen in verschiedenen Räumen sowie in Arbeiten mit Technischen Bildern. Video- und Fotoarbeiten liefern mir die Technischen Bilder die ich in meiner Kunst experimentell einsetze. In Space of flow (Videoarbeit in After Effects auf DVD), eine 2007 entstandene Arbeit, ist die Auseinandersetzung mit realen, fiktiven und globalen Räumen. Die Verdichtung von urbanen Räume steht im Zentrum. In Green 1 stütze ich mich auf das Material und Erfahrungen von Space of flow und setze die Arbeit mit Räumen mit dem gleichen Medium fort.
 Green 1 ist eine Interpretation von Raum und Zeit an Hand von technischen Bildern. In einer Bildstruktur von Farb-Licht, Form-Körper und Rhythmus-Tempo projiziert das Bildszenarium den Betrachtern eine laufende, konstruierte Raum-Welt. Der Zeitindikator dieser Arbeit beruht auf der Beschaffenheit der Technischen Bilder, der laufend in Bewegung stehenden Flächenhaftigkeit der Bildelemente. Die Bedeutung der Bilder wird magisch, die projizierte Raumzeit-Dimension sucht einen neuen Kontext zur Wirklichkeit des Betrachters/der Betrachterin.

Film 8 Yam  - At Home, Berlin, 1'4''

bei all dem Durcheinander in der Kunstgeschichte wollte ich mich mal schnell in 1 minute und 4 sekunden bei Suzanne Lacy, Rachel Rosenthal, Eleanor Antin, Susan Mogul, Helen Harrison, Betyre Saar und Judy Chicago für Ihre Areit bedanken.

die Alltagsszenen vermischen sich hier mit den Bildern die hie reine innere Suche und Wünsche thematisieren. Eine konkrete Auflösung, eine Geschichte gibt es nicht. das video soll eine sequenz in einem leben, in einer rolle darstellen.