Künstlerische Positionen in der Heinrich Böll Stiftung / Kunst AG

 
   

 


„Kunst und Politik“
Präsentation der Kunst AG zum Alumni/ae Treffen der Heinrich Böll Stiftung im Oktober 2004

Kunst und Politik Diskurs:

Kunst ist Sprache und Kommunikation, hat interkulturell verständliche Züge und arbeitet in Differenzen, ist ein Medium, benutzt Medien und stellt sie her.
Daher beanspruchen und beauftragen politische und soziale Organisationen gerne Kunst zur Verdeutlichung ihrer Ideen und Programme, organisieren aber gewöhnlich nicht den Rahmen für einen gleichberechtigten audio-visuellen Diskurs. Ebenso suchen politische Aktionen immer häufiger den Rahmen und den Schutz künstlerischer Arbeit.

Aufgrund der, durch massive finanzielle Schwierigkeiten sowie Ignoranz und Überforderung im Rahmen einer klassischer Öffentlichkeit, immer schwieriger werdenden Bedingungen für politisches Engagement und der sehr weit fortgeschrittenen Überwachung und Kriminalisierung politischer/sozialer Arbeit und der Ausübung demokratischer Grundrechte, ist Kunst eine wichtige Möglichkeit und ein notwendiges Instrument politischer Arbeit geworden.
Fragebogen

Doch wie können Kunst und Politik gleichzeitig gedacht werden? Wie kommt es zu einem gemeinsamen Rahmen in dem audio-visuell und interdisziplinär an politischen Aktionen und Diskursen beigetragen werden kann?
Den Hierarchien die durch die Ordnungen und Barrieren von Formaten wie der des klassischen Gesprächs, der Diskussion, Konferenz und der Ausstellung auftauchen steht die Opulenz eines Salons als Labor effektiveren Verstehens - wie unterschiedlich zu Themen beigetragen werden kann - gegenüber.